
Nie wieder fette Chips: Dave Pelz‘ Geheimnis für präzises Kurzspiel
Jeder Golfer kennt das frustrierende Gefühl: Man steht kurz vor dem Grün, will den Ball sanft auflegen, und dann passiert es , ein „fetter Chip“. Der Schläger gräbt sich in den Boden, der Ball fliegt nur wenige Meter weit, und der Score leidet. Doch keine Sorge, selbst erfahrene Golfer kämpfen damit. Glücklicherweise hat Golf-Guru Dave Pelz eine einfache, aber effektive Lösung, um diese ärgerlichen Fehlschläge ein für alle Mal zu eliminieren.
Die Wurzel des Problems: Warum fette Chips passieren
Pelz identifiziert zwei Hauptfehler, die Amateure beim Chippen häufig machen. Erstens neigen viele dazu, zu „handsy“ zu sein, also zu viel Handgelenkeinsatz zu verwenden. Zweitens positionieren sie den Ball oft zu weit vorne in ihrem Stand oder in der Mitte. Beides führt dazu, dass der Schläger den tiefsten Punkt des Schwungbogens erreicht, bevor er den Ball trifft, was unweigerlich zu einem „fetten“ Schlag führt , der Schläger trifft den Boden vor dem Ball.
Pelz‘ Setup-Geheimnis: Die richtige Ausgangsposition
Um fette Chips zu vermeiden, beginnt Pelz mit einer grundlegenden Anpassung des Setups:
- Schlägerwahl: Beginnen Sie mit einem 8er-Eisen. Dieser Schläger hilft, den Ball flacher zu halten und mehr Roll zu erzeugen.
- Ballposition: Platzieren Sie den Ball weit hinten in Ihrem Stand, idealerweise auf Höhe Ihres hinteren Knöchels. Dies fördert einen abwärts gerichteten Treffmoment.
- Fußstellung: Spreizen Sie Ihre Zehen leicht nach vorne (engl. „flare your toes“). Das mag ungewöhnlich klingen, aber es hilft, die Hüften aus dem Weg zu bekommen und eine freiere Rotation zu ermöglichen, was die Sicht auf das Loch verbessert.
Der Schwung: Einfachheit ist der Schlüssel
Mit dem richtigen Setup geht es nun um den Schwung selbst. Pelz‘ Philosophie ist hier denkbar einfach: Es geht darum, einen „richtig dimensionierten Schwung“ zu machen und den Ball „solide zu treffen“. Das bedeutet:
- Ganzkörperbewegung: Bewegen Sie Hüften, Schultern und Arme als eine Einheit „zurück und durch“. Vermeiden Sie isolierte Handgelenksbewegungen. Es ist eine kleine, schwingende Bewegung, die den Ball sauber trifft.
- Fokus auf den Ball: Konzentrieren Sie sich darauf, den Ball sauber zu treffen, bevor der Schläger den Boden berührt. Das Gefühl sollte sein, den Ball vom Gras zu „pflücken“.
Das Ergebnis: Ein flacher, rollender Chip
Wenn Sie diese Technik anwenden, sollte Ihr Schlag flach sein und mit wenig bis gar keinem Rückspin rollen. Das Ziel ist es, den Ball schnell auf dem Grün landen zu lassen und ihn dann zum Loch rollen zu lassen , eine sehr kontrollierbare und konsistente Methode für das Kurzspiel.
Der Weg zur Meisterschaft: Distanzkontrolle
Sobald Sie die Technik für den sauberen Ballkontakt beherrschen, liegt der nächste Schritt darin, die Distanzkontrolle zu lernen. Pelz fasst es treffend zusammen: „Alles, was Sie von hier an tun müssen, ist zu lernen… ‚die richtige Schwunglänge für den richtigen Schlag‘.“ Experimentieren Sie mit verschiedenen Schwunglängen, um zu sehen, wie weit der Ball fliegt und rollt. Übung macht hier den Meister.
Mit Dave Pelz‘ bewährten Tipps können Sie fette Chips in Ihrem Golfspiel eliminieren und Ihr Kurzspiel auf ein neues Niveau heben. Konzentrieren Sie sich auf das Setup, eine koordinierte Körperbewegung und das solide Treffen des Balls, und Sie werden bald präzisere und effektivere Chips spielen.
















