
Jeder Golfer kennt das: Es gibt Phasen, in denen man aktiv an seinem Schwung und Spiel feilen möchte. Oft ist das in der Nebensaison der Fall. Doch wie geht man am besten vor, um technische Anpassungen oder Schwungkorrekturen effektiv umzusetzen? Hier ist dein ultimativer Leitfaden.
Die Grundlagen des technischen Trainings
1. Spiegel als Trainingspartner: Nutze einen Spiegel, um deinen Schwung aus verschiedenen Blickwinkeln zu beobachten. Führe langsame Schwünge aus, um jede Bewegung bewusst wahrzunehmen und zu korrigieren.
2. Professionelle Analyse: Suche die Hilfe eines PGA-Professionals. Eine Videoanalyse deines Schwungs, die wiederholt abgespielt wird, ermöglicht präzise Beobachtungen und Notizen zu Verbesserungspotenzialen.
3. Unterricht nehmen: Nimm in dieser Trainingsphase unbedingt Unterricht. Plane mindestens eine Stunde für das kurze Spiel und eine für den Golfschwung ein. Professionelles Feedback ist Gold wert.
4. Trainingshilfen nutzen: Setze gezielt Trainingshilfen wie Medizinbälle, Schwammbälle, Impact Bags, Ausrichtungshilfen und andere Tools ein. Diese helfen dir, dich auf spezifische Schwungpositionen zu konzentrieren und das richtige Gefühl zu entwickeln.
5. Schläger-Fitting: Eine gründliche Schlägeranpassung durch einen professionellen Clubfitter ist essenziell. Stelle sicher, dass jeder Schläger in deinem Bag optimal auf deinen Körper und Schwung abgestimmt ist. Bei Unsicherheiten besuche deinen lokalen Golfhändler für ein professionelles Fitting.
6. Gleichgewicht zwischen langem und kurzem Spiel: Widme dem langen und kurzen Spiel gleichermaßen Zeit. Die technische Phase dauert typischerweise zwei Wochen in der Nebensaison oder Vorsaison, abhängig vom Spielniveau.
7. Schwunggedanken und Gefühl: Entwickle einen klaren Schwunggedanken und konzentriere dich darauf, die richtigen Positionen zu fühlen. Das Körpergefühl ist entscheidend für die Verinnerlichung neuer Bewegungsabläufe.
Worauf du dich nicht konzentrieren solltest
1. Ballflug ignorieren: Mach dir keine Gedanken über den Ballflug. In dieser Phase geht es um das richtige ‚Gefühl‘ und die Technik. Der Ballflug lenkt nur unnötig ab.
2. Geduld bewahren: Diese Phase kann für Golfer aller Spielstärken frustrierend sein. Geduld ist eine Notwendigkeit, wenn du neue Fähigkeiten erlernst. Bleib dran, auch wenn es mal schwierig wird.
3. Ergebnisse loslassen: Konzentriere dich nicht auf die Ergebnisse. Sie werden mit der Zeit kommen. Bleib auf den Lernprozess fokussiert.
4. Keine Scorekarte führen: Wenn du in dieser Phase Golf spielst, führe keine Scorekarte. Konzentriere dich stattdessen darauf, mehrere Bälle zu schlagen und die vorgenommenen Änderungen umzusetzen. Der Fokus liegt auf der Verbesserung, nicht auf dem Ergebnis.
Technisches Training ist eine Investition in dein Golfspiel. Mit der richtigen Herangehensweise und Geduld wirst du deinen Schwung nachhaltig verbessern und dein Spiel auf das nächste Level heben.
















