
Golf-Tipp #38: Das Lesen von Breaking Putts
Das Lesen von Putts, die eine Neigung aufweisen, ist eine Kunst für sich und entscheidend für den Erfolg auf dem Grün. Bevor Sie Ihren nächsten Putt ausführen, nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um die Neigung sorgfältig zu analysieren. Hier sind einige bewährte Methoden, die Ihnen dabei helfen, die Linie besser zu verstehen und Ihre Putts sicherer einzulochen.
1. Positionierung am tiefsten Punkt des Putts
Ein häufiger Fehler ist es, den Putt nur aus der Perspektive des Balls oder des Lochs zu betrachten. Um die volle Neigung und Form des Putts zu erkennen, stellen Sie sich an das tiefste Ende des Putts. Von dort aus haben Sie eine viel klarere Sicht auf die gesamte Linie, die der Ball nehmen wird. Dies ermöglicht es Ihnen, die subtilen Höhenunterschiede und die Art und Weise, wie die Neigung den Ball beeinflussen wird, besser zu erfassen.
2. Segmentierung des Putts
Ein langer Putt kann einschüchternd wirken. Teilen Sie ihn daher in kleinere, überschaubare Segmente auf. Konzentrieren Sie sich auf drei Schlüsselpunkte:
- Startpunkt: Wo der Ball den Schläger verlässt.
- Höchster Punkt: Der Punkt, an dem der Ball die größte Neigung überwindet oder seine Richtung am stärksten ändert.
- Zielpunkt: Der Bereich um das Loch, in den der Ball einlaufen soll.
Indem Sie den Putt in diese Segmente unterteilen, können Sie visualisieren, wie der Ball sich entlang der gesamten Linie bewegen wird. Dies hilft Ihnen, die Geschwindigkeit und den Brechungspunkt präziser zu bestimmen.
3. Analyse von Geschwindigkeit und Linie in jedem Segment
Nachdem Sie den Putt segmentiert haben, analysieren Sie jedes Segment einzeln hinsichtlich der erforderlichen Geschwindigkeit und der erwarteten Linie. Überlegen Sie, wie schnell der Ball in jedem Abschnitt rollen muss, um die Neigung zu überwinden oder ihr zu folgen. Eine zu langsame Geschwindigkeit führt dazu, dass der Ball zu stark bricht, während eine zu schnelle Geschwindigkeit die Neigung möglicherweise ignoriert. Eine präzise Einschätzung der Geschwindigkeit ist hierbei genauso wichtig wie das Erkennen der Linie.
4. Visualisierung des Eintrittspunkts ins Loch
Gehen Sie nicht immer davon aus, dass der Ball genau in die Mitte des Lochs fallen muss. Manchmal ist es vorteilhafter, den Ball von einer bestimmten Seite ins Loch laufen zu lassen, um die Neigung optimal zu nutzen. Visualisieren Sie diesen gewünschten Eintrittspunkt als Teil Ihres Gesamtplans. Dies kann bedeuten, dass Sie den Ball so spielen, dass er am oberen Rand des Lochs eintritt und dann sanft in die Mitte fällt, anstatt direkt auf die Mitte zu zielen und die Neigung zu unterschätzen.
Indem Sie diese Tipps beherzigen, verbessern Sie nicht nur Ihre Fähigkeit, Breaking Putts zu lesen, sondern auch Ihre allgemeine Putt-Performance. Übung macht den Meister, also wenden Sie diese Techniken regelmäßig auf dem Grün an, um ein besseres Gefühl für die Neigungen zu entwickeln und Ihre Putts sicherer zu versenken.
















