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Der Waggle: Ernest Jones‘ zeitloser Golf-Tipp für mehr Gefühl

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Der Waggle: Ernest Jones' zeitloser Golf-Tipp für mehr Gefühl

Der Waggle: Ernest Jones‘ zeitloser Tipp für ein besseres Golfgefühl

Der Golfschwung ist komplex, doch manchmal sind es die einfachsten Übungen, die den größten Unterschied machen. Eine solche Übung, die oft übersehen wird, ist der „Waggle“. Dieser kleine, rhythmische Vorschwung, der vor dem eigentlichen Schwung ausgeführt wird, wurde bereits vom berühmten Golftrainer Ernest Jones in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts als entscheidend für das Gefühl und die Kontrolle über den Schläger hervorgehoben.

Was ist der Waggle und warum ist er so wichtig?

Ernest Jones beschrieb den Waggle nicht als zielloses Hin- und Herschwingen des Schlägerkopfes, sondern als eine bewusste Übung, die hauptsächlich durch die Finger gesteuert wird. Ziel ist es, ein tiefes Gefühl für den Schläger zu entwickeln und die Verbindung zwischen Händen und Schlägerkopf zu stärken. Es geht darum, den Schlägerkopf rückwärts und dann vorwärts zu bewegen, wobei die Kraft ausschließlich aus den Fingern kommt.

Die drei Kernprinzipien des Waggle nach Ernest Jones:

  1. Fester Griff in den Fingern und Daumen: Der Schläger sollte fest, aber nicht verkrampft, in den Vorderfingern und Daumen gehalten werden. Dies ermöglicht eine präzise Kontrolle über den Schlägerkopf.
  2. Entspannung im restlichen Körper: Handgelenke, Arme und Schultern müssen entspannt bleiben. Nur so kann die Bewegung frei und flüssig aus den Fingern erfolgen und ein „Gefühl“ für den Schläger entstehen.
  3. Kontinuierliche Kraftanwendung durch die Finger: Die Bewegung des Schlägerkopfes sollte ununterbrochen und ausdauernd durch die Finger erfolgen. Dies fördert die Sensibilität und das Bewusstsein für die Schlägerposition.

Die Vorteile des bewussten Waggle

Wer diese drei Punkte beachtet, wird schnell feststellen, dass der Körper dem Schwung auf natürliche Weise folgt, anstatt ihn zu dominieren. Jones betonte, dass der Körper niemals führen kann, wenn der Waggle korrekt ausgeführt wird; stattdessen wird er immer folgen. Dies ist ein grundlegendes Prinzip für einen harmonischen und kraftvollen Golfschwung.

Durch das regelmäßige Üben des Waggle entwickeln Golfer ein besseres Gleichgewicht und eine verbesserte Kontrolle über den Schläger. Dieses Gefühl kann oft durch Hunderte von Golfrunden allein nicht erreicht werden. Der Waggle ist somit nicht nur eine Vorbereitung auf den Schwung, sondern auch eine exzellente körperliche Übung, die das Körpergefühl und die Koordination schult.

Vom Waggle zum vollen Schwung

Ein weiterer wichtiger Aspekt von Jones‘ Lehre ist die Möglichkeit, den Waggle schrittweise zu erweitern, bis er zu einem vollständigen Rück- und Vorschwung wird. Wenn die gleichen Prinzipien , fester Griff, entspannter Körper, fingergesteuerte Bewegung , beibehalten werden, werden sich Schultern und Knie zur richtigen Zeit und am richtigen Ort drehen und beugen. So wird der Waggle zu einem integralen Bestandteil eines flüssigen und effektiven Golfschwungs.

Ernest Jones‘ Einsichten sind auch heute noch relevant. Der Waggle ist mehr als nur eine Angewohnheit; er ist ein mächtiges Werkzeug, um das Gefühl für den Schläger zu verbessern, den Körper zu entspannen und letztendlich einen konsistenteren und effektiveren Golfschwung zu entwickeln. Probieren Sie es aus und spüren Sie den Unterschied!

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