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Alex Morrisons Geheimnis: Die drei Säulen des Golfschwungs

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Alex Morrisons Geheimnis: Die drei Säulen des Golfschwungs

Es ist faszinierend zu sehen, wie einige der größten Golflegenden, darunter Ben Hogan, Jack Nicklaus und Bobby Jones, indirekt von den Lehren eines einzigen Mannes profitierten: Alex Morrison. Obwohl sie unterschiedliche Lehrer hatten , Jack Grout für Nicklaus, Stewart Maiden für Jones und Henry Picard für Hogan , waren diese Lehrer wiederum von Morrisons Prinzipien beeinflusst.

Morrison war bekannt für seine innovativen Visualisierungsmethoden. In seinem Buch „Better Golf Without Practice“ schlug er vor, sich einfach hinzusetzen und die entscheidenden Bewegungen des Golfschwungs mental durchzugehen. Das war in den 1930er Jahren eine bahnbrechende Idee für mentales Training.

Seine Philosophie basierte auf zwei Kernprinzipien:

  • Der Schwung als Ganzes: Morrison betonte, dass man den Schwung als eine fließende, kontinuierliche Bewegung betrachten sollte, nicht als eine Abfolge einzelner Teile.
  • Wenige, aber entscheidende Gedanken: Er glaubte, dass ein oder zwei zentrale Gedanken ausreichen, um den Schwung in die richtige Richtung zu lenken. Zu viele Gedanken würden die Konzentration auf die Ganzheit des Schwungs stören.

Morrison identifizierte zudem drei Hauptbereiche der Freiheit im Schwung, die für eine kontinuierliche Bewegung unerlässlich sind:

  1. Der obere Bereich der Wirbelsäule: Dieser Bereich ermöglicht die Bewegungsfreiheit von Schultern, Armen und Händen. Er bleibt offen, indem das Kinn richtig positioniert wird.
  2. Der untere Bereich der Wirbelsäule: Dieser Bereich sorgt für die Bewegungsfreiheit von Beinen und Füßen. Er wird durch die seitliche Bewegung der Hüften freigehalten.
  3. Die Handgelenke: Die Freiheit in den Handgelenken wird teilweise dadurch gewährleistet, dass die Hände den Schläger in einem annähernd gleichen Winkel halten.

Morrison fasste es so zusammen: „Kümmert euch um diese drei Hauptquellen der Freiheit, und ihr könnt euren Schwung immer zu einer kontinuierlichen Bewegung machen. Ich möchte hinzufügen, dass die Positionierung des Kinns in gewisser Weise das Bindeglied zwischen Körper, Armen und Händen ist; das Einzige, was eine Art Koordination herbeiführt, solange es sich während des Schwungs nicht mit dem Körper dreht.“

Diese zeitlosen Prinzipien von Alex Morrison zeigen, dass ein effektiver Golfschwung nicht nur körperliche Technik, sondern auch mentale Klarheit und ein Verständnis für die natürlichen Freiheiten des Körpers erfordert. Ein Ansatz, der auch heute noch relevant ist.

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