Golfplatz Strategien - Wie man den Golfplatz spielt
Die Strategierunde für bessere Scores
  • Home
  • Einfach Golf
  • Schnapphaken adé: So kontrollierst du deinen Golfschwung mit dem Körper

Schnapphaken adé: So kontrollierst du deinen Golfschwung mit dem Körper

Image
Schnapphaken adé: So kontrollierst du deinen Golfschwung mit dem Körper

Schnapphaken adé: So kontrollierst du deinen Golfschwung mit dem Körper

Viele Golfer kennen das Problem: Einmal ein perfekter Schlag, dann wieder ein frustrierender Schnapphaken oder ein Slice. Oft liegt die Ursache in einer übermäßigen Aktivität der Hände und Handgelenke während des Durchschwungs. Doch keine Sorge, es gibt eine effektive Lösung, um mehr Kontrolle über deinen Schläger zu gewinnen und deinen Schwung zu stabilisieren: Nutze deinen Körper!

Warum die Hände oft das Problem sind

Wenn du beim Durchschwung zu sehr auf deine Hände und Handgelenke setzt, versuchst du, den Schläger mit feinen Handbewegungen zu steuern. Das mag intuitiv erscheinen, führt aber oft zu Inkonsistenzen. Ein zu aktives Handgelenk kann dazu führen, dass der Schlägerkopf nicht sauber durch den Ball geführt wird, was entweder einen Schnapphaken (wenn der Schlägerkopf zu stark geschlossen ist) oder einen Slice (wenn er zu offen ist) zur Folge hat. Viele Golfer versuchen dann, diese Fehler mit noch mehr Handkorrekturen auszugleichen, was das Problem nur verschlimmert und zu unberechenbaren Ergebnissen führt.

Die Lösung: Der Körper als Motor des Schwungs

Der Schlüssel zu einem konsistenten und kraftvollen Golfschwung liegt darin, den Körper, insbesondere den Rumpf (Core), als primären Motor zu nutzen. Stell dir vor, dein Körper dreht sich um eine Achse und zieht den Schläger passiv mit sich. Die Hände und Arme sollten dabei eher als Verbindungsstücke fungieren, die den Schläger halten, anstatt aktiv zu manipulieren. Wenn dein Körper den Schwung antreibt, bleibt der Schläger auf einer stabileren Bahn, und du erhältst eine bessere Kontrolle über die Schlagfläche im Treffmoment.

Übungstipp: Der Baseball-Drill

Um dieses Gefühl zu entwickeln, ist der Baseball-Drill eine hervorragende Übung, die auch von Golf-Profi Michael Breed empfohlen wird. So funktioniert’s:

  1. Schlägerhaltung: Greife den Golfschläger in der Mitte des Griffs, so als würdest du einen Baseballschläger halten.
  2. Schwungbewegung: Beginne, den Schläger wie beim Baseball zu schwingen. Konzentriere dich darauf, wie sich dein Körper dreht und den Schläger durch die Bewegung führt. Achte darauf, dass deine Hände dabei passiv bleiben und nicht versuchen, den Schläger aktiv zu steuern.

Diese Übung hilft dir, das richtige Gefühl für die Körperrotation und die passive Rolle der Hände zu entwickeln. Du wirst merken, wie dein Rumpf die Kraft erzeugt und der Schläger mühelos durch den Schwung gezogen wird. Wiederhole den Drill regelmäßig, um dieses Gefühl zu verinnerlichen und in deinen regulären Golfschwung zu übertragen.

Fazit

Die Umstellung von einem handgesteuerten zu einem körpergesteuerten Schwung erfordert Übung und Geduld, aber die Belohnung ist ein konsistenterer, kraftvollerer und präziserer Golfschlag. Konzentriere dich darauf, deinen Körper als Motor zu nutzen und deine Hände passiv zu halten. Der Baseball-Drill ist ein ausgezeichneter Ausgangspunkt, um dieses neue Schwunggefühl zu entwickeln. Viel Erfolg auf dem Platz!

Wie findest du diesen Artikel? Bewerte uns jetzt:

0 / 5 0 0

Your page rank:

Global Golf das Golf-Reisebro aus Schleswig-Holstein fr Golfreisen  Golfurlaub
Global Golf das Golf-Reisebüro aus Schleswig-Holstein für Golfreisen & Golfurlaub