Golfplatz Strategien - Wie man den Golfplatz spielt
Die Strategierunde für bessere Scores

Putten statt Chippen: Jack Nicklaus‘ goldene Regel

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Putten statt Chippen: Jack Nicklaus' goldene Regel

Putten statt Chippen: Jack Nicklaus‘ goldene Regel für das Kurzspiel

Jeder Golfer kennt das Dilemma rund ums Grün: Soll ich chippen oder putten? Eine Frage, die selbst Legenden wie Jack Nicklaus einst beschäftigte. Doch eine Begegnung mit Arnold Palmer im Jahr 1962 in Palm Springs veränderte Nicklaus‘ Denkweise grundlegend und lieferte ihm einen der wertvollsten Golftipps seiner Karriere.

Nicklaus übte damals verschiedene Chip-Schläge, als Palmer ihn mit einer einfachen, aber tiefgreifenden Erkenntnis konfrontierte: Die Chancen, den Ball nahe ans Loch zu bringen, sind mit dem Putter deutlich höher. Palmers unvergessliche Worte hallten nach: „Dein schlechtester Putt wird immer noch besser sein als dein bester Chip.“

Diese Aussage war für Nicklaus ein Wendepunkt. Von diesem Moment an integrierte er diesen Tipp fest in sein Wettkampfspiel. In seinen Golfkliniken betont er immer wieder die immense Bedeutung dieser Strategie und wendet sie, wie er scherzhaft sagt, „elf von zehn Mal“ an. Das unterstreicht, wie entscheidend es ist, wann immer möglich, den Putter dem Wedge vorzuziehen, wenn man sich in der Nähe des Grüns befindet.

Warum Putten oft die bessere Wahl ist

Der Hauptgrund liegt in der Fehleranfälligkeit. Ein Chip erfordert eine präzisere Ausführung, da mehr Variablen im Spiel sind: die Schlägerwahl, der Ballkontakt, die Flugbahn und das Rollverhalten. Ein Putt hingegen ist ein einfacherer Schlag mit weniger potenziellen Fehlerquellen. Der Ball bleibt am Boden, und die Kontrolle über Richtung und Distanz ist oft intuitiver.

Gerade unter Druck, wie es im Wettkampf der Fall ist, minimiert die Wahl des Putters das Risiko eines misslungenen Schlags. Ein schlechter Chip kann schnell zu einem Doppel-Bogey führen, während ein schlechter Putt meist immer noch eine Chance auf ein Bogey oder sogar ein Par lässt.

Wann chippen? Wann putten?

Die Regel ist klar: Wenn immer möglich, putten. Das bedeutet, wenn der Ball auf dem Grün oder direkt am Grün liegt und keine größeren Hindernisse (wie hohes Gras oder Bunker) den Weg zum Loch versperren, ist der Putter die erste Wahl. Die ebene Fläche des Grüns bietet die beste Voraussetzung für einen kontrollierten Roll.

Chippen kommt ins Spiel, wenn der Ball in unebenem Gelände liegt, im Vorgrün, im Semi-Rough oder wenn ein Hindernis überwunden werden muss. Hier ist der Chip unverzichtbar, um den Ball hoch genug zu bekommen und ihn dann sanft auf dem Grün landen zu lassen. Aber selbst dann sollte man versuchen, den Ball so schnell wie möglich rollen zu lassen, um die Kontrolle zu maximieren.

Fazit

Jack Nicklaus‘ Weisheit, die er von Arnold Palmer erhielt, ist ein zeitloser Tipp für Golfer aller Spielstärken. Die Erkenntnis, dass der Putter oft der sicherste Weg zum Erfolg rund ums Grün ist, kann das Kurzspiel revolutionieren und Schläge sparen. Denken Sie daran: Ihr schlechtester Putt ist besser als Ihr bester Chip , eine Lektion, die sich auf dem Golfplatz immer wieder bewährt.

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