
Ein präzises Putting ist der Schlüssel zu niedrigeren Scores im Golf. Es geht nicht nur um Talent, sondern vor allem um eine solide Technik und eine durchdachte Vorbereitung. Dieser Leitfaden hilft dir, dein Putting-Setup und deinen Schlag zu optimieren, damit du auf dem Grün souveräner agieren kannst.
Das Putting-Setup: Die Basis für deinen Erfolg
Die richtige Ausgangsposition ist entscheidend für einen kontrollierten Putt. Achte auf folgende Punkte:
- Hände und Arme: Deine Hände sollten direkt unter den Schultern positioniert sein. Die Arme und Ellbogen liegen dabei eng am Körper an. Dies fördert eine stabile Pendelbewegung.
- Griff: Lege die Daumen auf die Oberseite des Griffs. Die Handflächen beider Hände sollten sich gegenüberliegen, um eine Einheit zu bilden und die Kontrolle über die Schlagfläche zu maximieren.
- Körperhaltung: Beuge dich leicht aus der Taille und den Hüften nach vorne, mit einer leichten Kniebeugung. Diese Haltung ermöglicht eine natürliche Ausholbewegung und einen stabilen Stand.
- Augenlinie: Deine Augenlinie sollte direkt über oder leicht innerhalb des Balls liegen. Dies hilft dir, die Ziellinie korrekt wahrzunehmen und den Ball präzise zu treffen.
- Ballposition: Platziere den Ball im Stand leicht nach vorne, direkt unter deinem linken Auge. Diese Positionierung ist entscheidend, um die Schwungbahn des Putters optimal zu steuern.
- Stand: Dein Stand sollte quadratisch zur Ziellinie sein oder je nachdem, wie du deine Ziellinie am besten siehst, leicht geöffnet. Finde die Position, die dir das beste Gefühl für die Richtung gibt.
- Putter-Schaft: Der Schaft deines Putters sollte im Setup einen 90-Grad-Winkel zur Ziellinie bilden. Dies gewährleistet eine korrekte Ausrichtung der Schlagfläche.
- Gewichtsverteilung: Dein Gewicht sollte gleichmäßig (50/50) auf beide Füße verteilt sein. Die Länge deines Putters bestimmt dabei deine optimale Körperhaltung.
Der Schlag: Kontrolle und Ruhe bewahren
Nach einem perfekten Setup kommt es auf die Ausführung des Schlags an:
- Schwungbahn: Bei kurzen Putts bewegt sich der Putter gerade zurück und gerade durch den Ball. Bei längeren Putts darf die Schwungbahn allmählich leicht nach innen verlaufen.
- Schlagflächenkontrolle: Die Ausrichtung der Schlagfläche zu Beginn des Schlags ist entscheidend für die Richtung des Putts. Du kontrollierst die Schlagfläche hauptsächlich über deinen Griff.
- Bewegungssteuerung: Die Schwungbahn des Putters wird durch die Bewegung deiner Schultern und Unterarme gesteuert. Halte die Bewegung flüssig und rhythmisch.
- Kopf und Unterkörper: Um unter Druck die besten Ergebnisse zu erzielen, ist es wichtig, Kopf und Unterkörper während des gesamten Schlags ruhig und still zu halten. Jegliche unnötige Bewegung kann die Präzision beeinträchtigen.
Wichtige Punkte für dein Putting-Spiel
Einige weitere Aspekte, die dein Putting maßgeblich beeinflussen:
- Distanzkontrolle: Die Länge deines Rückschwungs bestimmt die Distanz, die der Ball zurücklegt. Übe verschiedene Rückschwunglängen, um ein Gefühl für die Weitenkontrolle zu entwickeln.
- Tempo: Das Tempo deines Schlags sollte sich an die Geschwindigkeit des Grüns anpassen. Auf schnellen Grüns ist ein ruhigeres Tempo gefragt, auf langsameren Grüns kann es etwas dynamischer sein.
- Grün lesen: Vertraue deiner Einschätzung des Grüns. Lies das Grün immer vom tiefsten Punkt aus, um die Neigung und die Laufrichtung des Balls am besten zu erkennen.
Mit diesen Tipps kannst du dein Putting-Spiel auf das nächste Level heben. Übung macht den Meister, also verbringe regelmäßig Zeit auf dem Putting-Grün, um diese Techniken zu verinnerlichen und dein Vertrauen in deinen Putt zu stärken. Ein solides Putting ist der schnellste Weg zu besseren Golf-Ergebnissen.
















