
Byron Nelson, oft als Wegbereiter des modernen Golfschwungs bezeichnet, suchte stets nach einem einfacheren, vorhersehbareren Schwung. Er wollte weniger Körperverdrehung und entwickelte eine Methode, die es ihm ermöglichte, den Schläger „gerade zurück“ und „gerade durch“ zu schwingen. Dieses Prinzip legte den Grundstein für eine Technik, die bis heute viele Golfer inspiriert.
So lernen Sie den einfachen Schwung nach Byron Nelson:
- Die Schlägerfläche als Verlängerung: Stellen Sie sich die Schlägerfläche als direkte Verlängerung Ihres linken Arms und Handgelenks vor. Dies hilft, die Bewegung „gerade zurück und durch“ zu verinnerlichen.
- Das Waggle vor dem Schlag: Bevor Sie den Ball schlagen, führen Sie ein leichtes Waggle aus. Diese Bewegung sollte stets fließend und zielgerichtet sein, niemals ruckartig. Ihr Zweck ist es, Anspannung zu lösen und das richtige Tempo für den Schwung zu finden.
- Der leichte Vorwärtspress: Beginnen Sie Ihren Schwung mit einem kleinen Vorwärtspress, indem Sie den Schläger mit der linken Seite wegschieben.
- Die Einheitliche Ausholbewegung: Achten Sie auf eine flüssige Ausholbewegung, bei der Schultern, Hüften, Arme und Hände harmonisch zusammenarbeiten.
- Die ersten Zentimeter sind entscheidend: Führen Sie den Schläger auf den ersten 20 bis 25 Zentimetern der Ausholbewegung geradlinig vom Ball weg.
- Gewichtsverlagerung: Während der Ausholbewegung verlagert sich Ihr Gewicht natürlich auf Ihre rechte Seite.
- Natürliches Handgelenk-Cocking: Wenn Ihre Ausholbewegung solide ist, cocken Ihre Handgelenke ganz von selbst.
- Die volle Drehung: Machen Sie eine gute, volle Körperdrehung.
- Schulter unter dem Kinn: Die linke Schulter schwingt unter das Kinn.
- Ausrichtung am höchsten Punkt: Am höchsten Punkt des Schwungs zeigt Ihr Rücken in Richtung Fairway.
- Gerader, aber nicht steifer linker Arm: Ihr linker Arm sollte ziemlich gerade sein, aber nicht starr.
- Rechter Ellbogen zeigt nach unten: Ihr rechter Ellbogen zeigt nach unten zum Boden.
Ein zentraler Gedanke Nelsons war: „Nicht überschwingen.“ Ein längerer Rückschwung führt nicht zwangsläufig zu einem längeren Schlag. Vielmehr geht es um Kontrolle und Präzision, um die gewünschte Vorhersehbarkeit im Spiel zu erreichen. Wer diesen einfachen Prinzipien folgt, kann seinen Golfschwung deutlich verbessern und mehr Konstanz auf dem Platz erzielen.
















