
Bobby Jones, eine Legende des Golfsports, betonte stets die Bedeutung des richtigen Trainings. Für ihn war Übung nicht nur eine Wiederholung von Bewegungen, sondern eine zielgerichtete Aktivität, die genauso fesselnd sein konnte wie das Spiel selbst. Er ging nie auf die Driving Range, ohne ein klares Ziel vor Augen zu haben , eine bestimmte Korrektur, die er vornehmen wollte. Seine Philosophie war einfach: Man sollte nur so lange üben, wie man sich voll und ganz auf das konzentrieren kann, was man tut. Nur diese Art von Training bringt wirklich etwas.
Jones identifizierte spezifische Bereiche in seinem eigenen Schwung, an denen er arbeitete. Ein wiederkehrendes Problem war das unzureichende Abwinkeln der Handgelenke am oberen Ende des Rückschwungs, besonders bei kurzen bis mittleren Eisen. Er war auch der Meinung, dass er den Schläger manchmal zu fest hielt, was seinen Rhythmus beeinträchtigte. Für ihn war es entscheidend, den Schlägerkopf während des gesamten Schlags zu spüren. Ohne den freien Einsatz seiner Handgelenke verlor sein Schwung an „Snap“, was sowohl Kraft als auch Kontrolle kostete.
Bei langen Eisen neigte Jones dazu, den Schläger zu schnell zurückzunehmen, was sein Gleichgewicht störte. Er stellte fest, dass er den Ball besser traf, wenn sein Rückschwung gemächlicher war. Wenn er den Ball stark hookte, führte er dies oft auf seine linke Seite zurück. Er bemerkte, dass seine linke Hüfte widerstand, anstatt aktiv durch den Ball zu führen.
Die Lehren von Bobby Jones sind auch heute noch relevant. Sie erinnern uns daran, dass Qualität über Quantität geht, wenn es ums Golftraining geht. Ein bewusstes, zielgerichtetes Training, bei dem man auf die eigenen Schwächen achtet und versucht, diese gezielt zu korrigieren, ist der Schlüssel zu einer kontinuierlichen Verbesserung auf dem Golfplatz.
















