
Ben Hogan, eine Legende des Golfsports, verstand es wie kaum ein anderer, die Feinheiten des Schwungs zu entschlüsseln. Einer seiner prägnantesten Tipps, bekannt als „The Crossroads“, beleuchtet einen entscheidenden Moment im Golfschwung: den Übergang vom Rückschwung zum Abschwung. Dieser Punkt ist nicht nur das Ende des Rückschwungs, sondern auch der Startschuss für die kraftvolle Abwärtsbewegung.
Hogan betonte, dass es in diesem kritischen Moment zwei Schlüsselbewegungen gibt. Die zweite, die er als „The Crossroads“ bezeichnete, ist der Beginn des Abschwungs. Er beschrieb, dass die erste Bewegung dieses Übergangs das Drehen der linken Hüfte nach links ist. Dabei sei es unwichtig, sich auf Arme, Schultern, Handgelenke oder den Schläger zu konzentrieren.
Die gesamte Geschwindigkeit und Kraft im Schwung entstehen aus dem Körper, bevor Hände und Arme ins Spiel kommen. Durch das Drehen der Hüften nach links erzeugt man eine ausreichende seitliche Bewegung, die das Gewicht auf natürliche Weise auf den linken Fuß verlagert. Hogan warnte davor, die rechte Seite zurückzuhalten, da dies kontraproduktiv sei.
Wenn die Hüften die Bewegung anführen, folgt der Schläger gleichzeitig und ermöglicht einen Schwung von innen nach außen. Versucht man hingegen, den Schläger mit Schultern und Händen zu bewegen, führt dies zu einem umgekehrten, von außen nach innen gerichteten Schwung , oft die Ursache für einen Slice oder unsaubere Treffer.
Die Hüften sind also die führende Kraft, die den Körper auf die linke Seite zieht, während die Schultern als Letzte abwickeln. Hogan fasste die Bedeutung dieser Technik treffend zusammen: „Meiner Meinung nach ist es wichtig, die Idee zu meistern, den Abschwung mit dem Drehen der Hüften zu beginnen, denn das ist der Unterschied zwischen einem siebziger und einem Neunzig-plus-Golf.“
Dieser Tipp von Ben Hogan ist ein zeitloses Prinzip, das Golfern hilft, mehr Kontrolle, Kraft und Präzision in ihren Schwung zu bringen. Wer diesen Übergang meistert, legt den Grundstein für ein deutlich besseres Golfspiel.
















