
Die Macht des einen Schwunggedankens: Dr. Mos Geheimnis für konstantes Golf
Im Golfsport wird viel darüber diskutiert, ob man einen Schwunggedanken haben sollte, wenn man zum Abschlag geht. Viele Sportpsychologen würden dies verneinen, einige wenige bejahen es. Dr. Mo Pickens, ein anerkannter Sportpsychologe am Sea Island Resort, vertritt die Ansicht, dass ein Schwunggedanke durchaus hilfreich sein kann , solange er sich auf den Prozess konzentriert und nicht an das Ergebnis gebunden ist.
Prozessorientierte Schwunggedanken
Ein effektiver Schwunggedanke sollte sich auf eine spezifische Bewegung oder ein Gefühl während des Schwungs konzentrieren. Nehmen wir zum Beispiel den Gedanken: „Ich möchte einen sanften Ausholvorgang haben und meinen rechten Arm entspannen.“ Wenn Sie diesen Gedanken verinnerlichen, könnten Sie sich beim Abschlag einfach „sanft und entspannt“ vorsagen. Dies hilft, den Fokus auf die Ausführung zu legen und nicht auf den möglichen Ausgang des Schlags.
Was tun, wenn der Schlag misslingt?
Es ist eine natürliche Reaktion für Amateurgolfer, nach einem schlechten Schlag sofort neue Schwunggedanken oder Korrekturen zu suchen. Dr. Mo warnt jedoch davor, diesen Impuls nachzugeben. Dies ist ein schlechter Plan, der oft zu noch mehr Inkonsistenz führt. Es ist von entscheidender Bedeutung, am ursprünglichen Plan festzuhalten, den Sie zu Beginn der Runde gefasst haben , unabhängig vom Ergebnis des letzten Schlags.
Stellen Sie sich vor, Sie haben Ihren ursprünglichen Schwunggedanken „sanft und entspannt“ gewählt. Wenn der Ball nicht wie gewünscht fliegt, sollten Sie sich erneut diesem Gedanken widmen und den nächsten Schlag mit der gleichen mentalen Einstellung ausführen. Dr. Mo betont: „Egal was passiert, ändern Sie nicht den Schwunggedanken, mit dem Sie arbeiten.“
Die einzige Ausnahme: Ihr Tempo
Die einzige Sache, die Dr. Mo auf dem Golfplatz zu ändern rät, ist Ihr Tempo. Das Tempo kann angepasst werden, um sich an die Bedingungen oder Ihr aktuelles Gefühl anzupassen, ohne die grundlegende Mechanik oder den Schwunggedanken zu beeinflussen. Ihr Schwung oder Ihr Schwunggedanke sollte niemals auf dem Golfplatz geändert werden; dafür ist die Driving Range da. Auf dem Platz geht es darum, den Plan umzusetzen und mental stark zu bleiben.
Fazit
Die Lehre von Dr. Mo Pickens ist klar: Konzentrieren Sie sich auf einen prozessorientierten Schwunggedanken und halten Sie daran fest, egal wie der Ball fliegt. Nur Ihr Tempo darf variieren. Diese mentale Disziplin kann Ihnen helfen, auf dem Golfplatz konstanter zu werden und Ihr Spiel zu verbessern.
Credit: Dr. Mo Pickens: Sports Psychology Coach, Sea Island Resort
















